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Patrick Assenheimer mit starker Performance aber ohne Happy End bei den 24 Stunden von Dubai

Porschedoppelsieg beim 24 Stunden Auftakt am Persischen Golf –
Obersulmer Team SPS automotive in den Top-Ten

Dubai 2017„Wir sind von der Pole gestartet, hatten eine hervorragende Pace sowie eine optimale Boxenstrategie, zwischen Platz eins und drei wäre alles möglich gewesen“ resümiert ein enttäuschter Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) das Ergebnis bei den 24-Stunden von Dubai. Am frühen Samstagmorgen - das Rennen lief bereits 16 Stunden - war Assenheimers Teamkamerad, der Lokalmatador Khaled Al Qubaisi (Vereinigte Arabische Emirate) mit dem Lamborghini Huracan von Grasser Racing kollidiert. Dabei wurde die Aufhängung am Black Falcon Mercedes AMG GT3 nachhaltig beschädigt, so dass der Flitzer abgestellt werden musste. Besonders ärgerlich, dass zu diesem Zeitpunkt der 550 PS starke Mercedes auf dem dritten Gesamtrang lag.

Im Qualifying hatte der Niederländer Jeroen Bleekemolen den Black Falcon Mercedes mit der Startnummer zwei auf die Pole Position gestellt und damit den Anspruch auf den Gesamtsieg deutlich untermauert. In den ersten Stunden gab es bei viele Positions-wechsel auf den Top-Ten-Rängen von den schnellen GT3 Boliden der Mercedes-, Porsche-, Audi-, und Lamborghiniteams. Geschwindigkeit und Kampf um jeden Meter erinnerten eher an ein Sprintrennen und nicht an eine 24-Stunden-Hatz. Zudem sorgten mehrere Code 60-Phasen (maximale Geschwindigkeit 60km/h aufgrund von Unfällen) für Unterbrechungen. Der 24jährige Patrick Assenheimer zeigte bei seinen Stints eine starke Performance im AMG GT3 Mercedes. „Auto und Team waren perfekt, ich habe mich wohlgefühlt und konnte schnelle Runden auf dem fahrerisch anspruchsvollen Dubai-Autodrom fahren“ erklärt der Lehrensteinsfelder. Dessen Black Falcon Team durfte sich trotz des Ausfalls vom schnellen Assenheimer-Auto auch freuen. Das identische Schwesterfahrzeug mit der Startnummer drei lief nach der 24-Stunden Hatz auf Gesamtrang drei ein, der Rückstand auf den Gesamtzweiten betrug lediglich 1,34 Minuten. Nach Mercedes 2015 und Audi 2016 stand heuer ein Porsche beim Internationalen Langstreckenauftakt am Persischen Golf ganz vorn. Das Fahrerquintett Daniel Allemann, Ralf Bohn, Robert und Alfred Renauer sowie Brendon Hartley im Herberth-Porsche 991 GT3 R gewann mit zwei Runden Vorsprung vor dem Manthey-Porsche 991 GT3 R. Der hatte zwar lange geführt, rutschte durch einen Unfall mit größerer Reparatur in den Nachtstunden auf Position fünf zurück um dann eine furiose Aufholjagd zu starten, die schlussendlich in Gesamtrang zwei endete. Die Porschetruppe von Herberth-Motorsport leistete sich dagegen keinen Fehler, Fahrer und Boxencrew spulten ein perfektes Rennen beim internationalen 24-Stunden-Auftakt ab. Das Podium vervollständigte der zweite Black Falcon Mercedes AMG GT3. Erst auf Gesamtrang vier dann der schnellste Audi, ein R8 LMS vom Team Optimum Motorsport. Die Anfangs schnellen und als Geheimfavoriten gehandelten Lamborghinis waren schlussendlich nicht in den Top-Ten zu finden, Unfälle und technische Defekte waren die Ursache.

Black Falcon Mercedes AMG GT3Das Obersulmer Team SPS automotive performance konnte sich nach einer starken Vorstellung als achter mit ihrem neuen Flitzer in den Top-Ten platzieren. Deren Fahrerquartett Valentin Pierburg, Tim Müller, Lance-David Arnold und Tom Onslow-Cole drehten im Mercedes AMG GT3 561 Runden – der Siegerporsche hatte nur 17 Runden mehr abgespult.

Der Frust im Audilager bezüglich der GT3 Ergebnisse der R8 LMS-Boliden– immerhin war man als Vorjahressieger angereist - wurde teilweise von Freude überdeckt. Die Rennpremiere des neuen Audi RS3 LMS verlief erfolgreich. Das vom britischen Team Cadspeed Racing eingesetzte Fahrzeug gewann die TCR Klasse und erreichte damit zusätzlich Gesamtrang 36    wr

 

 

 
Top! Top!