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MC-Heilbronn
 
 

MCH-Ass Markus Pommer voll im Aufwind

ADAC-GT-Masters-2017

Markus PommerNach dem Saisonauftakt in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg gelegen und den Rennen auf dem Lausitzring auf dem halben Wege zwischen Dresden und Berlin, ist bereits klar zu erkennen, wo sich MCH-Mitglied Markus Pommer leistungsmäßig angesiedelt hat.

Platz 5 ist von den Rundenzeiten her Stand der. Und es geht nach der in vollem Gange befindlichen Abstimmarbeit mit den Jungs von Team Aust noch deutlich mehr. Zuletzt hinderten kleine Störfaktoren in den Abläufen an noch bessern Resultaten, aber Team Aust ist mit dem Audi R8 LMS ohne "wenn und aber" momentan bereits voll in Angriffsposition. Unter den Auditeams ist man gut sortiert und zu Bestleistungen fähig. Die besten Strecken für die Crew Pommer-Audi-Aust kommen erst noch.

Zwar liegen in der ADAC-GT-Masters-Tabelle derzeit Porsche (Renauer/Müller) und Lamborghini (Bortolotti/Companc) vor dem Unterländer Team Callaway Competition (Keilwitz/Gounon) vorne, aber auf Rang 7 mit 28 Zählern rangiert bereits Team Aust mit Pommer und Van der Linde am Volant. Rechnet man die punktgleichen Teams zurück, dann liegen die Audianer bereits auf Platz 6.

Nur einen Rang zurück dann die Mercedes-Truppe mit Patrick Assenheimer (8 Punkte). Der Heilbronner gehört schon zu den erfahrenen Piloten in der Serie. Er hat 2017 noch einiges "im Ärmel" seines Overalls. Markus Pommer will nach Testrennen mit verschiedenen Teams 2017 die erste volle Saison in den Asphalt radieren.

Am Lausitzring wuchtete Ex-Champion Daniel Keilwitz die Leingartener Werks-C7-Corvette im 2. Lauf noch aufs Podium. Dahinter Assenheimer und Pommer. Letzterer verlor 2 Positionen durch eine Kleinigkeit an der Box.

Für die Unterländer Racefans dürfte es sich absolut lohnen, die ADAC-GT-Master zu verfolgen. Mit 3 Teams ist bei jedem Rennwochenende mit Spitzenerfolgen aus der Region zu rechnen.

Dessen ist sich auch STT-Champion Jürgen Bender sicher. Er, der "3. Mann" des Unterlandes in einer älteren C6-GT-Corvette weiß wovon man in Sachen GT-Masters redet. Leute die ihn kennen, können sich gut vorstellen, dass auch der Neckarsulmer sehr gerne mal einen GT-Masters-Start hinlegen würde. Verdient hätte auch er es. HTS

 

 

Teamfehler kostete Bender ein 2. Topresultat

Oschersleben wurde 2017 für den amtierenden STT-Champion Jürgen Bender zu einer sehr harten Prüfung. Im Kampf um Gesamtsieg und die Titelverteidigung. Seine Gegner verfügen über brandneue GT-Modelle verschiedener Hersteller. Da bei jedem Rennen eine optimale Abstimmung des Rennwagens erforderlich wird, traf Jürgen Bender das Fehlen seines erfahrenen Teamchefs Michael Mintgen in Oschersleben schwer.

"Im ersten. Rennen des Wochenendes auf trockener Bahn konnte sich MCH-Ass Jürgen Bender (Callaway-Corvette) neben dem Kolumbianer Oskar Tunjo (AMG-Mercedes) und Jürgen Alzen (Ford GT) bravourös auf das Podium kämpfen", so der begeistertere STT-Veranstalter Rolf Krepschik.

Jürgen BenderIm zweiten Rennen am Sonntag übernahm Petrus die Regie. Vor dem Start setzte Nieselregen ein. Jürgen Bender war auf Intermedia-Reifen gestartet. "Dadurch schwamm die Corvette beim Abbremsen brutal auf. Das war so nicht vorher zu sehen. Ich konnte die Corvette dadurch absolut nicht optimal einlenken", erklärt Bender später im Fahrerlager. Er funkte die Box zum Wechsel auf Regenreifen an. Die hatte die "Mannschaft ohne Chef" aber nicht bereitgelegt. Bender musste am Boxenausgang zu allem Übel auch noch an der roten Ampel warten bis das komplette Feld vorbeigefahren war. Dadurch ging eine komplette Runde verloren. Eine Runde später klappte der Wechsel. Bender holte vom Ende des Feldes wieder kräftig auf. "Ich konnte nun die gleichen Zeiten fahren wie die Leute an der Spitze", so der Neckarsulmer. Von ganz hinten ging es zügig durchs gesamte Feld zurück in die Punkteränge. Einsetzender Gewitterregen konnte den Unterländer nicht bremsen. Platz 5 in der Klasse blieb am Ende weit unter Benders Möglichkeiten. Jürgen Bender könnte das Missgeschick der Techniker in Oschersleben bis zu 4 Plätze in der Meisterschaftstabelle kosten. "Ich bin gespannt auf die Veröffentlichung der aktuellen Rangliste", so der genervte Unterländer. Er reiste sofort nach dem Rennen Richtung Neckarsulm ab. HTS

Foto HTS - Bender im Interview

 

 

Oskar Tunjo (Kol) vor Jürgen Alzen und Jürgen Bender

Amtierender Meister auf der Suche nach Sekundenbruchteilen

Bender OscherslebenOschersleben wurde zur harten Prüfung für Jürgen Bender als amtierender Champion der STT-Challenge 2017. Zumindest der 3. Meisterschaftslauf zum Auftakt des Wochenendes am Samstag zeigte, das die neue Reifengeneration und einige weiter technische Details noch mehr Zeit für eine optimale Abstimmung erfordern würden. Der AMG Mercedes-Modell 2017 von Team Komely für den Kolumbianer Oscar Tunjo erwies sich als Messlatte für den Rest des 34 Wagen starken Feldes. Am Start kamen Tunjo und Bender aus der ersten Reihe gut weg. Dahinter folgte Jürgen Alzen im Ford GT den Spitzenreitern wie ein Schatten. In Rund 9 kam Alzen am Ende der Start-Zielgeraden auf der Bremse an Jürgen Bender vorbei. "An bremsen, ansonsten meine Stärke, klappte hier bis zu dem Zeitpunkt nicht wie gewünscht", so Der Neckarsulmer. Anschließend konnte sich der Westerwälder Runde um Runde wenige zehntel Sekunden von Bender absetzen. "Oft sind es ab Mitte des Rennens eben auch die nicht zu beeinflussenden Überrundungen der Kollegen aus den kleinen Hubraumklassen die einem zusätzlich Zeit rauben", so Bender Achsel zuckend. In Oschersleben war das beim Auftakt- rennen des Wochenendes mehrfach der Fall. "Ich musste früher wie für mich nötig in die Eisen und verlor danach noch einen kompletten Kurvenzug bis es mit dem Überrunden klappte". Jürgen Alzen profitierte so entscheidend. Der Vergleich der persönlichen besten Rundenzeiten der 3 Frontkämpfer zeigte, dass der junge GP3-Fahrer aus Kolumbien eben doch in einem überlegenen neuen Modell saß. Die Verfolger Alzen und Bender waren nur 3/10 Sek. auseinander. Sehr schnell unterwegs war hinter Bender Ex-STT-Meister Ulli Becker. Der schnellste Porsche-Mann der STT-Challenge in Oschersleben konnte Bender in seiner schnellsten Runde 7/10 Sek. abnehmen. "Aber vorbei fahren ist danach eine ganz eigene Wissenschaft. Man muss dort schnell sein, wo der Gegner langsam ist. Ansonsten klappt es mit dem Überholen kaum", so Bender. Becker kam ran, aber nicht vorbei. Am Ende gelang es Jürgen Bender als Klassen-2. auch auf das Gesamtsieger-Podium zu fahren. Bis Sonntagmittag hat die Mintgen-Crew nun Zeit das Fahrwerk der C6-Corvette neu einzustellen. "Und dann sehen wir mal was am Sonntag geht", so Bender optimistisch. HTS

 

Foto HTS: V.r. Jürgen Bender, Techniker Mintgen, STT-Manager Krepschik

 

 

31. STT-Challenge in Oschersleben

Jürgen Bender mit der Nr. 1 am Start

Jürgen BenderSo spannungsgeladen begann eine GT-Rennsaison für Jürgen Bender zuvor noch nie. Unser vielfacher GT-Meister in verschiedenen Serien, geht am Wochenende in Oschersleben bei Augsburg mit der Start-Nr.1 im 3. und 4. Lauf der 31. STT-Challenge Saison an den Start. Nach Abbruch des Auftaktrennens in Hockenheim und einem 2. Rang im dortigen 2. Meisterschaftslauf auf dem Formel-1-Kurs, liegen mit unserem Neckarsulmer Spitzenfahrer des heimischen Motorsport-Clubs (MCH) die Kollegen Bender, Becker, Grams und Glatzel punktgleich auf P 2 der STT-Tabelle. Aber es gibt noch eine Steigerung. Noch nie zuvor lagen auch auf Platz 1 der Tabelle ebenfalls 4 Fahrer punktgleich vorne. Darunter der Kolumbianer und Auftakt-Gesamtsieger von Hockenheim, Oskar Tunjo aus Kolumbien. Kann sich der über Jahre erfolgreichste Unterländer Fahrer, der Neckarsulmer "Reifenflüsterer" unter 34 Assen mit bis zu 650 PS starken GT-Boliden durchsetzen? " Ich kämpfe um die Titelverteidigung" so Bender. Nach dem ersten freien Training auf der Börderennstrecke kurz und knapp. In einer giftgrünen C6-Callaway-Corvette, gebaut in Leingarten, ist das keine leichte Aufgabe. Gegen die Asse auf Porsche, Lamborghini, Mercedes, Nissan oder Ford-GT müssen von Bender alle Register gezogen werden.

Im ersten freien Training am Freitag landete Jürgen Bender auf Rang drei. Im anschließenden Zeittraining zum ersten Meisterschaftslauf in Oschersleben schob sich Jürgen näher an den Pole-Mann Tunjo heran. Als 2. der Tabelle wird Jürgen Bender aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen. Die MCH-Clubfreunde werden am Samstag (14 Uhr) und Sonntag (11 Uhr) ganz sicher fest beide Daumen für Ihren Club-Kollegen drücken. "Das zu wissen hilft natürlich immer", lächelte Jürgen am Freitagabend an der Strecke. HTS

Foto privat 

 

STT-Ergebnisse – Oschersleben

http://raceresults.at/Results/organisator/2017/evenement/Auto%20Rennen/race/Preis%20der%20Stadt%20Magdeburg%20Oschersleben

 

 

 

 

Metz Rallye Classic

28./29. April 2017

Unser 2. Anlauf bei der Metz Rallye. Anderes Auto, anderes Equipment, gelernt aus den Fehlern unserer Teilnahme vor 2 Jahren. Eigentlich hatten wir gesagt: nie wieder die Metz!

Nun wollten wir es doch noch einmal wissen. Und so traten wir erneut unsere Reise nach Stein bei Nürnberg an. Es erwarteten uns 90 Gleichgesinnte, 188 Lichtschranken (!), eine Nachtetappe und 2 Tage Rallye-Spaß. Die Metz Rallye gilt als eine der schwierigsten Veranstaltungen in Deutschland.

Merkle - Schücke -  Metz-Rallye 2017Am Freitag wurden die Teilnehmer ab 14:31h im Minutentakt auf den Weg gebracht. Wir starteten mit der Startnummer 61, so dass wir quasi im Mittelfeld fahren konnten. Der Startschuss fällt bei der Metz Rallye immer im Festzelt. Dort fahren alle teilnehmenden Teams mit ihren Fahrzeugen über eine Rampe ins Festzelt und werden dem Publikum vorgestellt. Dieses Jahr war die Rampe wohl etwas in Mitleidenschaft gezogen, denn ein Teilnehmer brach dort mit seinem Fahrzeug etwas ein, was jedoch schnell wieder repariert wurde. Fahrzeug und Teilnehmer gingen unbeschadet daraus hervor.

Los ging es auf die 1. Runde mit ca. 70 Lichtschranken. Der Einstieg fiel uns dieses Mal leichter, da wir schon wussten, was uns erwarten würde. Trotz allem war höchste Konzentration gefragt. Fast schon ein bisschen stolz kehrten wir zum Abendessen ins Festzelt zurück, da wir absolut fehlerlos unterwegs waren. Auch die anschließende Nachtetappe konnten wir erfolgreich abschließen. Am Samstag hieß es ab 08:01h: Restart! 107 weitere Lichtschranken warteten auf uns. Darunter nach der Mittagspause der obligatorische Pylonen-Kurs auf dem Gelände der Fa. Henglein, der jedes Jahr in veränderter Form stattfindet. Studiert man hier vorher nicht genau die Kartenskizze im Roadbook, so geht man im „Pylonen-Wald“ gnadenlos unter. Wie beim letzten Mal absolvierten wir auch hier alles fehlerlos, ebenso wie den folgenden Rundkurs auf dem Gelände der Fa. Frewa.

Im Gesamtergebnis konnten wir uns auf einen starken Platz 29 (!!!!) vorarbeiten (2015: Platz 68). In der Klasse erreichten wir den 18. Platz. Das Teilnehmerfeld war auch in diesem Jahr sehr, sehr stark und es ging wirklich um Hundertstelsekunden. Unglücklicherweise wurde uns in einer GP die Überprüfung von 8 Lichtschrankenzeiten verwehrt. Es lag ein Zeitnahmefehler von Lichtschranke 3-10 vor. Wäre dies korrigiert worden, wären wir mindestens 5 Plätze weiter vorne. Einen Pokal erhielten wir trotzdem, nämlich für das beste Ergebnis einer WP. Wir sind sehr zufrieden.

Simone Schücke / Heinz Merkle

 

 
Top! Top!